#10: Niels-Peter Bertram: Wie gut ist Hamburgs Wassernetz?
Shownotes
Wenn über Infrastruktur gesprochen wird, stehen oft Bahnstrecken, Straßen oder Brücken im Fokus. Die unterirdische Infrastruktur bleibt eher unbeachtet. Trinkwasserleitungen und Siele bilden das Rückgrat einer funktionierenden Stadt und sorgen täglich dafür, dass Hamburg zuverlässig mit Wasser versorgt und Abwasser sicher abgeleitet wird.
In dieser Folge spricht Host Sebastian Knorr mit Niels-Peter Bertram, Referent für Strategie und Infrastrukturentwicklung, über den Zustand der Hamburger Wasserinfrastruktur, notwendige Investitionen und die Herausforderungen der Zukunft. Wie werden die Netze instandgehalten und weiterentwickelt? Welche Folgen haben Klimawandel, Stadtwachstum und steigende Anforderungen an die Infrastruktur? Und wie gelingt es, dieses System zukunftssicher zu machen?
Eine Folge über die unsichtbaren Lebensadern Hamburgs und darüber, warum sie für die Zukunft der Stadt entscheidend sind.
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00:00:03:
00:00:16: Egal ob Bahnstrecken, Netzausbau oder die Brücken – das Thema Infrastruktur.
00:00:20: Kritische Infrastruktur wird aktuell viel diskutiert.
00:00:23: eine gute Gelegenheit um mal auf eine Infrastruktur zu gucken, die sonst schnell vergessen wird nämlich auf Trinkwasser und Abwasser.
00:00:30: Und dafür habe ich mir heute einen Gast eingeladen Nils-Peter Bertram Referent für Strategie und Infrastrukturentwicklung.
00:00:36: Hallo Nils!
00:00:38: Hallo Sebastian, freut mich das ich hier sein kann.
00:00:40: Ich freue mich auch mit dir heute zu sprechen und ich schaue mit Nils heute auf das Thema Trinkwasser- und Abwasserleitung in Hamburg.
00:00:46: Wir machen aktuellen Wasserstand zum Zustand des Netzs Und Nils wird mir auch erzählen was die aktuelle Strategie ist und wo es auch so Showstopper gibt beim Bauen in Hamburg.
00:00:56: Aber bevor wir damit starten Nils kurz zu dir wie bist du eigentlich hergekommen?
00:01:01: Ruflich bin ich bei Hamburg Wasser eigentlich so gelandet.
00:01:05: Wasser hat mich schnell als Kind sehr interessiert, wenn ich beinahe Nordsee aufgewachsen und Eppe und Flut beobachtet habe.
00:01:13: Wasserfreundlich war es schon immer toll, ich habe einen Beruf gesucht damit was er zu tun hat und bin dann beim Bauingenieurwesen gelandet.
00:01:22: Ich habe in Braunschweig studiert.
00:01:24: Hamburg war für mich immer die große tolle Stadt und als ich die Chance hatte direkt nach dem Studium nach Hamburg zu gehen hab ich das auch sofort gemacht über Umwege bei der Stadt.
00:01:36: Beamter bei der Stadt Hamburg, bin ich dann in Bachmorg-Wasser gelandet.
00:01:40: Ich habe mich viele Jahre um die Klärwerke kümmert und habe danach einen kleinen Rundgang durchs Unternehmen gemacht.
00:01:51: Unter anderem war ich dann auch Referent der Geschäftsführung und der damalige Geschäftsführer Ingo Hannemann hat mich dann gebeten im neuen Staat E., die Position von Hamburg Wasser bei der Neuerung von unserer Infrastruktur in den Gremien zu vertreten.
00:02:10: Du kriegst das ja wahrscheinlich auch mit, dass Thema Infrastruktur hat in den letzten Jahren würde man sagen so eine kleine Konjunktur bekommen aber vielleicht auch nicht immer so eine positive?
00:02:17: Wie ist denn der Zustand gerade vom unserem Netz
00:02:21: in Hamburg?
00:02:24: Unsere Netze sind okay.
00:02:27: Sie sind zwar schon teilweise ins Alter gekommen.
00:02:32: Das Abwassernetz, Sielnetz macht mir dabei ein bisschen weniger Sorgen.
00:02:36: Auch da haben wir unsere Herausforderung unserer Arbeit zu tun sind aber auch schon ehrlicherweise seit mehreren Jahrzehnten sehr intensiv dabei und das zahlt sich heute aus.
00:02:48: Unser Hauptfokus unser Hauptschwerpunkt sind die Trinkwassernetze.
00:02:55: Das Netz ist zwar an sich Wir haben einen sehr geringen Wasserverlust durch Leckagen, durch Rohrbrüche.
00:03:03: Die Anzahl der Rohrbrüche ist auch im absoluten Rahmen in Hamburg.
00:03:08: aber das Alter macht uns schon Sorge und deswegen müssen wir zusehen dass wir doch zumindest die älteren Teile oder die Teile die aus nicht so geeigneten Materialien sind doch zügiger zu erneuern.
00:03:21: Und sag mal was ist ein Alter für eine Trinkwasserleitung?
00:03:26: so im Bereich ist, wo sie erneuert werden müsste?
00:03:29: Der
00:03:30: Anwalt würde sagen das kommt drauf an.
00:03:35: Manche Leitungen sind leider nur fünfzig Jahre alt und müssen getauscht werden weil sie noch aus einem Bruch anfälligen Material sind, Kragus bestimmter Jahre.
00:03:48: manche Leitung werden problemlos hundertfünfzig-hundertachtzig Jahre old und tun ihren Job tadellos.
00:03:56: Ja.
00:03:56: Wir haben ja in Hamburg auch eine relativ geringe Rohrnetzverlustquote, habe ich das richtig gesagt?
00:04:02: Das ist ein tolles Wort!
00:04:03: Was bedeutet das denn eigentlich?
00:04:05: Das bedeutet man misst die Wassermenge, die man ins Rohrnetz reintut und sieht davon das verkaufte Wasser an den Kunden ab sowie das Wasser was man zwischendurch benutzt hat zum Reinigen für Baustellen etc.. Und dann hat man eine kleine Differenz, und das sind die Verluste.
00:04:29: Damit stehen wir wirklich in Hamburg sehr gut
00:04:31: da.
00:04:32: Die Quote ist bei ... schießt mich tot
00:04:35: acht?
00:04:36: Das weiß ich jetzt nicht genau!
00:04:38: Du musst das ja auch nicht jeden Tag sagen.
00:04:40: Ich recherchiere das sonst noch mal nach aber ich meine sie ist bei... vor allen Dingen deutlich unter dem Schnitt in Deutschland und wenn man so ins europäische Ausland guckt auch sehr deutlich unter dem europäischen Ausland.
00:04:52: Beziehungsweise bei einigen Städten an Hamburg und Paris, glaube ich haben die Ruhrnetzverluste von ja bis zum fünftel glaube ich zwanzig Prozent also extrem.
00:05:01: Also das Netz ist aber alt ist in einem bestimmtes Alter gekommen.
00:05:04: Ich glaube dass hat auf was mit dem zweiten Weltkrieg zu tun und der Erneuerung dann nach dem Zweiten Weltkrig?
00:05:09: Also es ist einfach so ein bisschen in die siebziger-achtziger Jahre sind glaube ich so ein bißchen die größeren Und jetzt müssen wir ran.
00:05:18: Warum können wir denn nicht einfach jetzt sagen, Problem erkannt wird jetzt gelöst.
00:05:23: Also wie die Bahn zum Beispiel müssen doch auch ganz viel bauen.
00:05:27: und
00:05:28: also wo hakt es dann so?
00:05:29: in der Wasserbranche gibt's da auch so Showstopper?
00:05:33: Die größte Herausforderung für uns ist das im Moment alle bauen wollen und sollen und zum Teil auch müssen.
00:05:42: Wir haben zum Beispiel die Verkehrswende.
00:05:44: Radwege werden ausgebaut.
00:05:46: Die Straßen müssen Grundinstand gesetzt werden, der U-Bahnbau brummt in Hamburg.
00:05:52: das führt auch bei uns zur sehr viel Arbeit.
00:05:56: dann haben wir die Energiewende.
00:05:57: Stromleitung werden erneuert Fernwärmelleitung werden gebaut.
00:06:02: Wir haben die vielen Brücken in Hamburg die erneut werden müssen gründen.
00:06:07: Prägnantes Beispiel im Moment ist die Sternbrücke, ein riesiges Bauwerk.
00:06:12: Was jetzt diesen Sommer eingehoben wird, wo wir alle schon mit Spannung gucken klappt es.
00:06:18: Die gesamte Bahninfrastruktur muss erneuert werden und ein großes Sorgenkind für Hamburg ist auch der Zustand der Elbrücken.
00:06:26: Und sag mal so eine U-Bahnstation braucht's Vertrinkwasser?
00:06:29: Aber warum müssen wir dann da vor rein oder bauen oder was hat das mit uns zu tun?
00:06:34: Das hat insofern mit uns zu tun, da sehr häufig in den Trassen der U-Bahn unsere Leitung liegen und für den Bau verlegt werden müssen.
00:06:46: Und nach dem Bau müssen sie wieder in die alten Trassen reinverlegt werden so dass wir zweimal Arbeit, zweimal Aufwand dafür haben
00:06:53: Und dass manchmal auch, obwohl es sozusagen das Alter gar nicht vorschreiben würde oder die Leitung eigentlich nicht erneuert werden müsste.
00:06:59: Das ist ein Punkt den wir sehr genau beobachten an dem wir sehr intensiv arbeiten.
00:07:04: Wir versuchen das so zu managen, dass wir nach Möglichkeit unsere alten Leitungen gleichzeitig damit erneuen.
00:07:11: Das klappt leider nicht immer.
00:07:13: Leider müssen wir auch häufiger intakte Leitung verlegen und damit ernewern.
00:07:19: Ich habe in Vorbereitung auf unser Gespräch eine BDEW-Studie gelesen.
00:07:25: Da geht es um die Ergebnisse einer Investitionsstrategie, die haben mehrere Wasserunternehmen in Norddeutschland gefragt.
00:07:31: Ja erstens so ein bisschen was liegt eigentlich unter der Erde an Prozent oder Geld auch an Kapital und b in welchen Zustand ist das?
00:07:40: Und c wie sieht das eigentlich in zwanzig Jahren aus?
00:07:42: Und da gab's ein paar ziemlich spannende Zahlen.
00:07:44: eins war dass man wenn man jetzt Mit der Erneuerungsquote, also mit der Kilometer die man im Jahr erneuert pro Jahr weitermachen würde.
00:07:54: Würde man rechnerisch zur Nutzungsdauern von ich zitiere mal, zweihundertvierundsiebzig Jahren bei Rohrleitungsnetzen und zweihundertvierzig Jahren bei Kanalnetzen kommen.
00:08:05: Also quasi zwei hundertfünfzig Jahre müsste jetzt so eine Leitung halten.
00:08:08: Du hast gerade gesagt, so fünfzig Jahre halten manche auch über hundert Jahre.
00:08:12: aber wie sieht das dann aus?
00:08:14: Müssen wir ja auch ein bisschen schneller werden
00:08:16: Auf jeden Fall.
00:08:17: Im Moment ist es sehr schwierig, wir müssen so ein bisschen auch in die Zukunft hoffen dass wir wenn wir jetzt heute bestimmte innerstädtische Prozesse verbessern optimieren.
00:08:34: Dass wir dann auch mehr Bauzeitfenster bekommen, ist der Begriff dafür dass wir in Erlaubnis kriegen in einer Straße eine Baustelle einzurichten.
00:08:46: Wir müssen wirklich mehr bauen, mehr unter die Erde bringen und das auch von Jahr zu Jahr in Zukunft steigern.
00:08:52: Ansonsten hinterlassen wir unseren Kindern, Enkelkindern ein nicht sehr gebrauchsfähiges Netz.
00:09:00: du hast gerade die Jahreszahlen genannt.
00:09:03: Wir sehen das zum Beispiel in London sehr plakativ.
00:09:07: Die haben mehrere Jahrzehnte viel zu wenig investiert und haben heute sehr hohe Wasserverluste, aber auch sehr viele Rohrbrüche und damit nochmal wieder zusätzliche Baustellen in der Stadt.
00:09:19: Ja das kommt ja auch noch dazu wenn wir jetzt so in die Zukunft denken.
00:09:23: man könnte sich vorstellen dass es immer einfacher wird zu bauen oder?
00:09:26: Die Technologie wird ja vielleicht besser.
00:09:31: Man könnte sich vorstellen Digitalisierung trägt auch dazu bei.
00:09:33: ist das denn wirklich so?
00:09:34: da gibt's auch neue Herausforderungen.
00:09:38: Also zum einen verändert sich natürlich die Welt durch Digitalisierung, man hofft und glaubt immer es wird dadurch einfacher.
00:09:46: Wir arbeiten auch... hart dran, das einfacher zu machen.
00:09:49: Dass die Genehmigungsprozesse sich beschleunigen und auch für uns als Antragsteller dann einfacher werden.
00:09:58: aber es kommen dann auch immer schnell neue Herausforderungen obendrauf.
00:10:02: Das ist ein Thema an dem wir immer zu tun haben.
00:10:07: technologisch gibt's aber auch ein paar interessante Entwicklungen.
00:10:10: Sebastian da hast du völlig recht Es war ja gerade die E-Fahrt und da konnte man auch ein paar neue Entwicklungen sehen.
00:10:19: Seit ein paar Jahren engagiert sich hier unser Unternehmen, der Netzbetrieb mit dem neuen Verfahren Kihul.
00:10:29: Das ist minimal invasiv wir sind damit schneller und ich sage mal die Beschädigung der Straße durch unsere Baumaßnahme ist deutlich geringer.
00:10:41: Dieses aber auch andere Verfahren sollten wir in Zukunft mehr und mehr nutzen, um auch mehr wieder bauen zu können.
00:10:50: Wie funktioniert dieses Kiholverfahren?
00:10:55: Zum Beispiel funktionierte bisher der Austausch von Trinkwasserhydranten dadurch, dass man eine große Baugrube runter gebaut hat bis zum Anschluss des Hydranten.
00:11:06: Die Baugrube musste groß genug sein, dass da jemand bequem unten arbeiten konnte.
00:11:10: die Baugrobe musste abgestützt werden damit er nicht gefährdet wird.
00:11:16: Dann wurde die Arbeit unten erledigt vor Ort.
00:11:20: Die Baugrube wurde dann wieder verfüllt und dann wurde eine Firma geholt, die vielleicht erst ein paar Tage später kommen konnte für die Asfaltierungsarbeiten.
00:11:30: Das dauerte auch schnell mal ne Woche Ein Hydrantentausch und die Baustelle, wenn sie dann im Verkehrsraum oder im Straßenraum waren musste noch die ganze Zeit gesichert werden aus einem großer Aufwand.
00:11:41: Heute bohren wir ein relativ kleines Loch von oben runter.
00:11:44: Wir nehmen den Asphaltkern, stellen ihn zur Seite.
00:11:48: Die Arbeit wird nicht mehr unten am Hydranten gemacht sondern von oben mittels sogenannte Long Handle Tools also mit langen Werkzeugen von oben.
00:11:58: Das klappt aber besser.
00:12:00: Danach muss nur noch eine geringe Menge Sand wieder eingefüllt werden.
00:12:03: Oben kommt daraus geborente Kopf rein?
00:12:05: und man sieht hinterher fast nichts mehr, die Kollegen sind viel schneller.
00:12:09: Minimal invasiv nennt man das glaube ich in der Medizin.
00:12:13: Ne auch
00:12:14: in der Bauwirtschaft.
00:12:15: Sehr gut!
00:12:16: Das könnte ja so ein Teil der Zukunft sein.
00:12:18: Das wäre auch meine letzte Frage an dich, wie geht es in der Zukunft weiter?
00:12:22: Vorher wollte ich noch auf einem Thema hinaus was ich auch immer wieder lese... Wenn wir von Infrastruktur sprechen, dann sprechen wir jetzt erstmal von dem Erhalteinfrastruktur.
00:12:30: Also wir wollen ja das sozusagen bewahren was uns auch vorherige Generationen hinterlassen haben.
00:12:36: aber wir entwickeln uns ja auch weiter.
00:12:38: Hamburg wird ja zur Schwammstadt und es gibt auch andere Bedürfnisse vielleicht an Kanalsysteme oder Abwassersysteme.
00:12:45: Vielleicht kannst du da nochmal kurz zu übersprechen.
00:12:47: Wir müssen ja nicht nur das bestehende System erhalten, wir müssen es auch zum Teil ausbauen.
00:12:53: Es entstehen neue Stadtteile in der Stadt, auch verbunden manchmal mit neuen Infrastrukturen.
00:13:00: Wir leben im Seiten des Klimawandels und die Sommer werden immer heißer.
00:13:04: Wir haben es mit längeren Trockenperioden zu tun, aber auch mit sehr starken Niederschlagsereignissen.
00:13:15: Diese Dinge müssen wir händeln und dafür bedraht, bedarf es gewisse Anpassungsmaßnahmen.
00:13:22: Wir wollen die Stadt kühlen.
00:13:24: dazu braucht man Wasser am besten Niederschlagswasser.
00:13:27: was man bevorratet was man mit grünen blauer Infrastruktur speichert gedrosselt abführt.
00:13:35: das sind Dinge in die wir neu investieren müssen.
00:13:40: Also wenn ich mir die Zukunft anschaue, gibt es auf jeden Fall genug zu tun jetzt.
00:13:44: Ich glaube das wird nicht langweilig und vielleicht würde mich auch noch interessieren wie blickst du denn so in die Zukunft?
00:13:49: Hast du das Gefühl wir sind auf einem guten Weg?
00:13:53: Hamburg hat sich mit einer neuen Tiefbaustrategie auf den Weg gemacht.
00:13:59: Das unterscheidet Hamburg von anderen Städten in Deutschland, Europa.
00:14:04: Die Strategie heißt Zukunft Tiefbau.
00:14:08: Da sind viele Neuerungen vereinbart, auch Vereinfachung für Genehmigungsverfahren, für Beschleudigung vom Bauverfahren.
00:14:18: wir sind dazu angehalten worden in der Drucksache in dieser Strategie auch schneller zu werden, beispielsweise durch mehr Schichtbetrieb.
00:14:30: Aber auch durch andere Verfahren unsere Baustellen insbesondere auf Hauptverkehrsstraßen auf das nötigste zu beschränken.
00:14:38: Der Verkehrsfluss ist nach wie vor sehr wichtig für die Stadt und auch für das Leben der Stadt.
00:14:43: Jeder, der pendelt mit dem Auto oder Fahrrad weiß das.
00:14:48: Insofern hoffe ich, dass wir durch neue Verfahren besser werden und schneller werden.
00:14:54: Auch wieder mehr bauen können, obwohl die anderen auch viel bauen
00:14:56: werden.".
00:14:58: Also es bleibt auch spannend auf Hamburgs Straßen oder auf Deutschlandes Straßen vielleicht noch der letzte Rausschmeiß saniert?
00:15:03: Wir haben immer noch so.
00:15:04: eine Frage hänge ich immer gerne dran, die Mut machen soll und du bist ja einer der mutmachen kann wenn man mal im Stau steht.
00:15:11: Wiss ist das so, wenn du im Staus stehst denkst du dann schön, dass hier ne Straße erneuert wird oder wenn du in der Bahn sitzt und die Linie funktioniert nicht, dann denkst du ach Mensch toll hier wird gebaut.
00:15:21: Oder kannst du dir das auch nicht ganz abschütteln?
00:15:24: Wenn ich im Stau einer Baustelle stehe von da ich hätte wissen müssen dass es diese Baustellen gibt, dann fluche ich über mich selber.
00:15:36: Das hätte ich ja wissen können oder müssen.
00:15:38: habe ich wieder nicht aufgepasst?
00:15:40: Ja ich habe da auch gemischte Gefühle aber Wir müssen bauen, damit wir diese Stadt lebens- und liebenswert halten
00:16:14: können.".
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