#12 Frank Böttcher: Wie extrem war dieser Sommer?

Shownotes

Der vergangene Sommer wird nicht unbedingt der heißeste sein, sagt Wetter- und Klimaexperte Frank Böttcher, aber er wird es zu den heißesten gehören: Top 5 mit großer Wahrscheinlichkeit. Andere Regionen in Deutschland sind noch viel stärker betroffen gewesen.

Zusammen mit Frank Böttcher schaut Sebastian Knorr heute auf den vergangenen Sommer in Hamburg und die Themen des nahenden Extremwetterkongresses in Hamburg: Wie extrem war das Wetter, welche Auswirkung hatte es? Müssen wir mit mehr Starkregenereignissen im Herbst rechnen? Und wie optimistisch können wir in Sachen Klimawandel und Klimafolgen in die Zukunft blicken?

Viel Spaß beim Hören.

Fragen, Wünsche oder Anregungen? Schreibt an redaktion@hamburgwasser.de

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00:00:03: Willkommen bei Dreiunddreißig Badewanne.

00:00:07: Dein Podcast von Hamburg Wasser mit Natalia Möbius und Sebastian Knor.

00:00:17: Ja, hallo und herzlich willkommen zu Dreindreißige Badewannen!

00:00:20: Wir haben heute ein Thema das man guten Gewissens aktuell nennen darf und gleichzeitig einen Dauerbrenner ist.

00:00:26: Gemeinsam mit unserem Gast schauen wir nämlich genauer auf die Folgen des Klimawandels, die wir in diesem Sommer sehr deutlich gespürt haben genauer auf Extremwetter.

00:00:34: Ja, solche Trocken- und Hitzephasen aber auch stark kriegen können uns aller Wahrscheinlichkeit nach in Hamburg zukünftig häufiger begegnen.

00:00:41: Und das wirft natürlich Fragen auf!

00:00:43: Fragen bei denen ich mich freue dass wir einen sehr kompetenten und eloquenten Gast gewinnen konnten.

00:00:50: Nämlich mir gegenüber sitzt Frank Böttcher.

00:00:52: Hallo Herr Bötcher.

00:00:53: Moin

00:00:55: Ja, viele von unseren Zuschauerinnen und Zuschauern kennen sie sicher als Wetter- und Klimaexperte auch aus dem Fernsehen.

00:01:00: Etwa aus dem NDR was der ein oder andere oder die andere vielleicht noch nicht weiß.

00:01:04: Sie sind auch richten seit Jahr zwei tausend sechs auch den extremen Wetter Kongress in Hamburg aus.

00:01:10: da sind wir ja genau beim Thema.

00:01:11: ist denn der Sommer zweitausend sechzehnt sechsundzwanzig?

00:01:14: Ist das ein gutes Thema für den extrem wetter Kongress?

00:01:16: Ja, wir werden viel über das Thema sprechen und zu sprechen haben.

00:01:19: Weil wir jetzt ja in eine Phase kommen wo wir genau das bekommen was wir schon seit dreißig Jahren erwarten nämlich eine massive globale Erwärmung in der auch die Sommer in Europa auch in Deutschland auch bei uns in Hamburg länger dauern heißer werden häufiger Hitzewellen auf uns zukommen Die Trockenheit ein immer größeres Thema wird Und natürlich auch die Belastungen für den Körper durch eben genau diese hohen Temperaturen.

00:01:44: Wie heiß war es denn in Hamburg?

00:01:45: Kann man das schon sagen, gibt's da schon so erste Einordnung.

00:01:49: Ja, es wird nicht unbedingt der heißeste Sommer sein aber wird zu den heißesten gehören also zu den Topf fünf mit großer Wahrscheinlichkeit.

00:01:57: andere Regionen in Deutschland sind noch viel stärker betroffen gewesen.

00:02:00: wir haben neue Hitze Rekorde gehabt gleich mehrfach auch kurz hintereinander die Temperaturen inzwischen einen vielen Stationen in Deutschland weit über der vierzig Grad Marke und Das ist natürlich etwas, was in diese Regionen nach Mitteleuropa eigentlich überhaupt gar nicht hineingehört.

00:02:15: Also diese Vierziggratmark hat sich immer weiter nach Norden verschoben.

00:02:18: Wir sehen das sie häufiger kommt... dass dann auch mal tatsächlich sogar zwei oder sogar drei Tage am Stück kommen, wo wir in Deutschland diese Temperaturen bekommen.

00:02:26: Das gehört in ein stabiles Klima überhaupt nicht hinein und wir sehen auch das die Sommertage-und die Hitzetage in Hamburg deutlich zugenommen haben.

00:02:34: wenn man mal den Zeitraum nimmt, neunzehnteinundneunzig bis neunzentzechzig beziehungsweise umgekehrt, neuneunzehnzehnteinundsechzi bis neunsundneinzig.

00:02:41: Dann stellt man eben fest, da hatten wir in der Zeit seventy-einenzebzig Tage über dreißig Grad.

00:02:46: Da hat man, also das ist genau das woran man sich immer so erinnert und sagt früher war doch immer Sommer.

00:02:50: Und es war so heiß und Rudi Karelte damals gesungen hat.

00:02:54: Wann wird's mal wieder endlich Sommer?

00:02:55: Jetzt isst der Sommer ja da!

00:02:57: Wenn man die Dreißigjahre danach nimmt dann stellen wir fast in den dreißig Jahren danach hatten wir einhundertvierundsiebzig Tage über dreißzig Grad mehr als eine Verdoppelung der Tage, an denen es sehr heiß ist.

00:03:09: Bei uns in Hamburg haben wir noch den großen Vorteil.

00:03:11: Wir sind dicht am Meer und es wird dann immer wieder auch mal relativ schnell kühl.

00:03:15: Es sind auch nicht immer gleich zehn Tage am Stück die so heißen wie im Freiburg aber trotzdem spüren wird.

00:03:20: das was bei uns dann häufig noch angenehm als einfach mal schönes Sommerwetter wahrgenommen wird ist in anderen Teilen Deutschlands dann viel extremer.

00:03:28: Ja, das haben ja auch die Bilder gezeigt und auch Waldbrennenbrände jetzt zuletzt.

00:03:33: Die dann auf das heiße Wetter reagieren.

00:03:36: Jetzt war in dieser ganzen Diskussion im Sommer immer ... So ein bisschen.

00:03:39: in der Politik auch ging es so darum, ist das jetzt eigentlich Wetter?

00:03:43: Es wurde dann irgendwann mal wieder Wetter genannt.

00:03:45: oder ist das eigentlich schon Klimawandel.

00:03:47: Ich glaube die wissenschaftlich sich relativ einig.

00:03:49: aber wie nehmen Sie so eine Diskussion war.

00:03:51: ärgert sie das als Klimaexperte?

00:03:53: Der hat ja gesagt zwanzig Jahre machen sie den extremen Wetterkongress.

00:03:57: ich denke zwanzich Jahre ist die Erkenntnis auch nicht nennenswert geändert zumindest in der Einschlagrichtung

00:04:04: Ja, also das was da draußen stattfindet ist natürlich alles Wetter.

00:04:07: Wenn morgens die Sonne scheint, ist das Wetter.

00:04:09: wenn nachmittags auf dem Thermometer zwei und dreißig Grad stehen ist das wetter.

00:04:13: Klima ist es dann um es einzuordnen wenn man eben dass über einen langen Zeitraum betrachtet Und dann zu der erkenntnis kommt das genau diese wetter erscheinung in einem klimat das sich verändert immer häufiger auftreten?

00:04:25: Klima is ja nichts anderes als die matematik des wetters Also dreizig jahrelang jeden tag wetter beobachtet Dann bekommt man einen klima.

00:04:33: Klimawandel muss sich ja das Wetter wandeln.

00:04:35: Ich muss also für eine globale Erwärmung oder auch eine Erwährung in Hamburg einfach viel häufiger, viele heißere Tage haben.

00:04:42: und deshalb ist ein heißer Tag der dann vielleicht sogar noch an der obersten Grenze ist dessen was wir so schon mal gemessen haben natürlich auch etwas was im Klimawandel typischerweise stattfindet.

00:04:52: und dann können wir eben tatsächlich sagen Ja diese Wetterlage wäre ohne Klimawander nicht so heißt geworden und sie hätte wahrscheinlich auch nicht so lange gedauert.

00:05:01: Und natürlich gibt es Menschen, die sagen da stimmt alles gar nicht.

00:05:03: Es gibt keinen Klimawandel aber das ist alles letztlich Propaganda.

00:05:06: wir wissen ja dass große Teile da über PR Agenturen aus der Ölindustrie finanziert worden sind und werden aus den USA.

00:05:14: Wir wissen dass einzelne Parteien sozusagen auf diesem Thema sind und dass auch Propagandas.

00:05:19: also die wissenschaftliche Situation ist ja völlig eindeutig

00:05:23: Ist völlig eindeutig, aber was bedeutet das denn auch für die Diskussion?

00:05:26: Wenn man jetzt sagt ist es Wetter oder Klimawandel.

00:05:29: Also was bedeutet in der Konsequenz?

00:05:32: Ich glaube das macht gar keinen so großen Unterschied.

00:05:33: also dass Wetter da draußen ist etwas wo wir uns anpassen müssen und dafür ist das Wetter ja eigentlich dann auch der fast sogar noch bessere Anker als der Klimawandel.

00:05:43: wenn ich den Menschen erzähle dass die globale Erwärmung in Hamburg dazu führt dass wir vielleicht ein oder zwei oder drei Grad mehr bekommen, dann klingt das ja alles gar nicht so viel.

00:05:53: Das ist der Klimawandel, das ist eben die Statistik.

00:05:55: Wenn es aber bedeutet, dass wir plötzlich auch mal fünf Tage am Stück mit thirty-fünf Grad bekommen, die Wohnungen nachts nicht mehr abkühlen weil die Nachttemperaturen draußen bei dreieinzwanzig Grad liegen und ich die Wärme nicht mehr raus bekomme, ich einfach nicht mehr schlafen kann durch das offene Fenster dann noch die lästigen Mücken die ganze Zeit reinkommen, die früher nicht da waren, weil ich mal das Fenster zu machen konnte dann merkt man eben, dass das anstrengend wird diese Hitze.

00:06:16: Dass das körperlich was mit einem macht.

00:06:18: Dass ältere Menschen damit auch wirklich gefährdet werden.

00:06:21: wenn es keine Klimaanlagen in den Seniorenwohnanlagen gibt Dann kommen Menschen an ihre physikalischen Grenzen und an ihre an ihre physischen Grenzen Und werden eben dann durch so eine hitze auch im bereiche gebracht wo auch ein überleben manchmal schwierig ist.

00:06:36: wir sehen das auch In der statistik dass wir in diesem jahr viele tausend tote mehr hatten in deutschland durch diese Hitze wetterlagen.

00:06:45: Sie kommen ja beim extremen Wörterkongress mit der Wissenschaft, aber auch mit der Öffentlichkeit in Hamburg zusammen und versuchen dieses Thema zu transportieren.

00:06:54: Wenn ich sie jetzt mal so ganz doof frage weil globale Frage Aber wie sieht es denn aus in Sachen Klimawandel?

00:06:59: Wir haben gerade schon festgestellt naja das ist jetzt hat sich die Stroßrichtung hat sich nach zwanzig Jahren nicht verändert aber Es gibt durchaus in den letzten zwanzigeren Und vielleicht ja jetzt noch einmal so Entwicklungen Kipppunkte.

00:07:09: Wo steht man denn grade?

00:07:10: was würden Sie sagen?

00:07:11: wo steht Hamburg?

00:07:12: wo steht Deutschland?

00:07:13: wo steht Europa?

00:07:14: Was sagt die aktuelle Forschung?

00:07:17: Ja, also ich glaube bei der Forschungslage zur globalen Erwärmung ist es eindeutig.

00:07:21: Wir sind in eine Beschleunigungsphase eingetreten und wir sehen dass die globalen Temperaturen der Kohlenstoffdioxidkurve folgen mit einem Versatz von etwa vierzig Jahren.

00:07:30: Und in den letzten vierzig Jahren hat sich der Anstieg des Kohlenstoffdioxides in der Atmosphäre beschleunigt.

00:07:35: Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass jetzt die Temperaturen global schneller ansteigen.

00:07:39: Das ist diesen Versatz von vierzig Jahre liegt an den Ozeanen.

00:07:42: Wir haben gewaltige Wassermassen auf diesem Planeten... den Anstieg bremsen und viel Energie aufnehmen.

00:07:49: Neunzig Prozent der zusätzlichen Energie, die wir da so über das Kohlenstoffdioxid in die Atmosphäre hineintragen und wiederaufgenommen werden, gehen erst mal in die Ozeane.

00:07:58: Das ist unser ganz großer Puffer!

00:08:00: Und deshalb haben wir immer diese vierzig Jahre Versatz.

00:08:03: aber wie sehen eben die nächsten dreißig Jahre werden uns einen gewaltigen Temperatursprung bringen.

00:08:08: Das ist alles gesichert der Wissenschaft und da wissen wir genau was auf uns zukommt.

00:08:12: Wir müssen sogar damit rechnen, dass wir bereits im Jahr zwei Tausend Fünfzig drei Grad globale Erwärmung bekommen.

00:08:17: dann haben wir in Deutschland eine Veränderungen von vier bis sechs Grad.

00:08:21: also da wandert Deutschland in großen Teilen in einer anderen Klimazone nämlich in eine Klimazonne die wir in Spanien enthalten haben.

00:08:28: Aber und das ist eben ein ganz wichtiger Punkt.

00:08:31: Es gibt nicht nur KIP-Punkte im Klimasystem, es gibt auch klimapolitische Tippingpoints.

00:08:35: wenn nicht mehr genügend Staaten daran glauben dass sie mit ihren Klimaschutzmaßnahmen das System stabilisieren können dann gehen einige Staaten daraus und sagen ja wir kriegen das ja eh nicht mehr gebremst.

00:08:47: Wir brauchen jetzt aber jeden Cent für die Klimaanpassung.

00:08:49: einen Land wie die Niederlande beispielsweise Wenn der Meeresspiegel so weiter steigt, wie wir das im Moment sehen, nämlich eine Verdoppelung alle zwanzig Jahre.

00:08:58: Dann wird der Meerespiegel am Ende dieses Jahrhunderts auch bei uns an der deutschen Nordseeküste mit sechs bis siebzig Millimetern pro Jahr also sechs bis Sieben Zentimeter pro Jahr steigen.

00:09:08: und das ist schneller als ein Manch eine Genehmigung Manche einer Genehmigungsprozesse einer norddeutschen Behörde, auch wenn die schnell arbeitet um die Daiche zu erhöhen und so ein Land wie mir landet.

00:09:18: Die haben dann einfach gar kein Geld mehr für Klimaschutz.

00:09:20: Sie müssen jeden Cent in die Klimaanpassung stecken.

00:09:23: Wenn aber alle das Geld nicht mehr in den Klimaschutz stecken sondern in die klimaanpassungen ist es eine sich selbst erfüllende Prophezeilung.

00:09:29: Dann rennt uns der Klimawandel davon weil wir viel zu wenig dagegen tun.

00:09:33: Und diesen klimapolitischen Tipping Point glaube ich haben wir überschritten.

00:09:36: Wir haben nicht mehr genügend Staaten, die daran glauben dass man mit politischen und finanziellen Maßnahmen das System stabilisieren kann.

00:09:43: Das bedeutet, dass in vielen Bereichen es jetzt auch massiv um die Klimaanpassung geht.

00:09:48: Da könnte man jetzt eigentlich einen Punkt machen und sagen ja Klimawandel können wir jetzt sowieso nicht mehr aufhalten, rennt jetzt voran.

00:09:53: Ich stelle mir vor.

00:09:54: sie kommen ja aus der Kommunikation.

00:09:56: Man merkt das ja auch, man muss ihn nur anpeaksen und dann kommt es sprudelt aus ihnen heraus.

00:10:00: ich kann mir vorstellen dass wenn man das so über Jahrzehnte und Jahrzehnete und diese Erkenntnisse sind ja bekannt.

00:10:06: Es gibt diese Tipping Points, es gibt irgendwie die Punkte an denen es kippt und man weiß das und Sie haben jetzt auch gerade gesagt Wir haben den eigentlich schon überschritten.

00:10:15: zwei Fragen vielleicht.

00:10:16: Die eine Frage, wie motiviert man sich eigentlich trotzdem noch darüber zu sprechen und was gibt vielleicht noch so ein Stück weit Hoffnung?

00:10:21: Und die zweite Frage... Ich kann mir vorstellen, das ist so ein bisschen mein Eindruck in diesem Sommer.

00:10:28: Die Leute können es auch irgendwie nicht mehr hören weil also es gibt quasi nicht mehr dieses große diese große Mobilisierung in der Gesellschaft.

00:10:35: dann hätte man sich ja vorstellen können Es gibt Waldbrände wirklich irre Bilder aus aus der ganzen Welt im Sinne von schrecklich Aus Frankreich war auch aus Deutschland und Aber es gab keine großen Demonstrationen es gab ja nicht diesen großen Aufschreien Es gab schon mediales Interesse.

00:10:51: natürlich da waren sie auch Teil davon glaube ich.

00:10:53: aber Ja, also ein bisschen die Frage.

00:10:58: Wie kann man das eigentlich jetzt noch kommunizieren?

00:11:00: Also so zwei Fragen wie motiviert man sich noch dazu und was kann man eigentlich kommunikativ jetzt noch machen?

00:11:08: Ich glaube zwei Punkte sind dabei ganz wichtig.

00:11:11: auf der einen Seite bin ich natürlich Hamburger Und ein Hamburger sagt an so einer Stelle, ja nützt ja nichts.

00:11:17: Ich nehme jetzt mal die Fakten wie sie sind und dann mache ich das Beste da draus.

00:11:20: So sind wir in Hamburg immer schon zur See gefahren mit der naturwissenschaftlichen Erkenntnis dass man also mit viel Gebeten auf den Weltmeeren meistens nicht sicher über die Ozeane kommt sondern mit vielen naturbissenschaftliche Kenntnis über Peilung und Winde.

00:11:34: Und deshalb hat man schon immer in Hamburg gesagt, gut ich nehme jetzt mal diese wissenschaftlichen Erkenntnisse und dann arbeite ich damit.

00:11:40: Also es bedeutet für uns in Hamburg ganz konkret sich auch um die Klimaanpassung zu kümmern.

00:11:46: Auf der anderen Seite ist glaube ich ein wichtiger Prozess bei der Fragestellung der Umstellung auf erneuerbare Energien also dieser große Transformationsprozess an dem alle so arbeiten.

00:11:56: Der war in den letzten zwanzig Jahren durchaus ja auch mal ideologisch.

00:12:00: Also, wo dann einige gesagt haben ja wir brauchen erneuerbare Energien und alles muss mit Erneuerbaren Energien gemacht werden.

00:12:07: Und Wind und Solar und zwar um sozusagen CO-Neutralität zu erreichen damit wir einen Beitrag zum Klimaschutz machen.

00:12:17: Das hat sich jetzt tatsächlich geändert.

00:12:19: Wir sind in einer ganz neuen Zeit angekommen mit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine.

00:12:24: Und plötzlich kommt die Motivation zur Umstellung in Richtung erneuerbare Energien aus der Verteidigung, aus der Sicherheitslage Deutschlands heraus.

00:12:33: Denn es ist natürlich so dass Gaskraftwerke von denen es dann wenige Stück gibt oder Atomkraftwerk oder Kohlekraftwerke sehr schnell sehr einfach lahm zu legen sind und damit auch große Teil der Energieversorgung viel weniger angreifbar sind.

00:12:47: aber dezentrale Energieversorgenstrukturen mit Sonne und Wind Das heißt, wir haben eigentlich eine ganz andere Motivationslage plötzlich.

00:12:58: schonender in diesem Land zu sein.

00:13:01: Und wir sehen auch, dass wir ja inzwischen große Mengen unserer alltäglichen Energie mit Sonne und Wind bestreiten können.

00:13:07: Unsere größte Aufgabe besteht eigentlich darin Großspeicher zu bauen und da stehen tatsächlich die Anträge derjenigen, die das bereit werden zu bauen, die stehen Schlange!

00:13:18: Also es geht um die Geschwindigkeit der Genehmigungsverfahren, um das Bauen der Leitung Und insofern bin ich wirklich guter Dinge, dass wir etwas für den Klimaschutz tun.

00:13:26: Obwohl vielleicht die Motivation eine ganz andere ist.

00:13:29: also wenn man nicht mehr sagt Ich mache jetzt das für den klimaschutz Sondern weil es um nationale Sicherheitsfragen geht und Vielleicht ist das sogar noch eine viel stärkere treibende Kraft als es bisher Die innere Stimme war und sagte ich muss was Gutes tun.

00:13:43: Ja, das heißt man muss nicht über den Klimawandel reden sondern über nationale Sicherheit.

00:13:46: aber wann weiter mit ihnen vielleicht auch den Klima wandeln.

00:13:49: ja interessanter punkt.

00:13:51: Wir kommen noch mal so ein bisschen an einen anderen Themenkomplex.

00:13:55: Wir haben jetzt gerade schon über den heißen Sommer gesprochen, der ist jetzt erstmal vorbei aber es geht ja weiter.

00:14:03: Leinhaft stelle ich mir jetzt vor Ozean des Heißes war irgendwie ein heißer Sommer.

00:14:08: Wasser geht irgendwo hin steigt in die Luft und bleibt da erst einmal und muss sich auch irgendwie ein Stück weit abregnen.

00:14:16: Das ist ja auch so, merkt man ja im Sommer.

00:14:18: Wenn es längere Zeit heiß ist dann steigt die Wahrscheinlichkeit von Starkregen.

00:14:21: wir kennen das als Sommergewitter.

00:14:23: Die Frage ist warum ist das eigentlich so und Ist das jetzt kann man sagen prognostiziert?

00:14:28: in den nächsten zwei vier fünf sechs sieben Wochen wird uns das nach diesem heißen Sommer auf jeden Fall erwarten.

00:14:33: also mehr stark kriegen?

00:14:36: Ja Aber nicht überall und nicht planbar.

00:14:39: Also man kann jetzt noch nicht sagen, ja der siebzehnte November wird in Hamburg ein Tag sein wo das Mittelmeer quasi nach Norddeutschland transportiert wird unterschüttet es dann einfach mal von morgens bis abends um plötzlich alle Keller voll gelaufen.

00:14:51: Das kann man genauso wenig machen wie ich versprechen würde, dass der siebzehnte Juni im nächsten Jahr einen Sommertag ist und man jetzt schon mal das Handtuch auf den Liegestuhl wirft damit man einen guten Platz am Strand hat.

00:15:01: Auch das wird nicht gut funktionieren aber es ist eben so!

00:15:04: Das Mittelmeer hat in großen Teilen jetzt Temperaturen die drei bis fünf zum Teil sechs Grad über den Normalwerten liegen.

00:15:10: Die Biskarier ebenso bis hin zum Ärmelkanal und auch Teil der Nordsee sind deutlich zu warm, zwei bis drei Grad.

00:15:17: So das heißt die Verdunstungsraten in der Tat sie haben es eben schon gesagt sind deutlich höher als sonst.

00:15:22: Wenn da jetzt die Kaltluft des Herbstes in großer Höhe drüber streicht, dann entstehen gewaltige Strömungen nach oben.

00:15:29: Wasser verdunstet in großer Menge und muss in der Tat nach der Verfrachtung irgendwo wieder aus den Wolken herauskommen.

00:15:35: Und so gibt es eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass wir in diesem Jahr noch große Unwetterlagen im Mittelmeer bekommen werden.

00:15:42: Das Thema Medikain ist eines das uns bei dieser Ausgangslage immer beschäftigt.

00:15:47: Wassertemperaturen weit über twenty-fünf Grad neigen dazu, Systeme bekommt, die sich selbst erhalten können und gewaltige Wassermassen mit sich bringen neben dem Wind.

00:15:57: Wir haben die sogenannten Fünf-Bee-Wetterlagen.

00:16:00: das sind Tiefdruckgebiete über den Golf von Genua hinweg ziehen sich dort voll Saugen mit Wasser dann um den Alpenkammer östlich herumziehen und dann quasi mit den nördlichen Winden auf der Rückseite gegen die Alpen gepresst werden in die Einzugsgebiete von Donau aber eben auch ins Einzugsgebiet der Elbe, in Richtung Erzgebirge hineingehen können und dann eben auch Hochwasser entlang der Elben bringen können.

00:16:22: Also diese Wetterlagen, diese Wahrscheinlichkeiten nehmen zu.

00:16:25: Das nimmt auch die Wahrscheinlichkeit zu dass der ein oder andere Herbststurm, wenn er denn Ende September bis sage ich mal so Mitteende Oktober kommt und über die Biscaya hinweg zieht noch einmal so viel Warmluft und so viel Feuchtigkeit ansaugt.

00:16:40: Das ist eben kein normales Orkan-Tief ist das dann über Norddeutschland hinwegzieht sondern plötzlich eines, dass uns auch mal Windgeschwindigkeiten von hundertsiebzig, hundertachtzig Kilometern pro Stunde bringen kann.

00:16:51: also da sind durchaus Wetterlagen möglich wo wir dann im Herbst sagen ja das habe Norderstand auch noch nie erlebt, aber das ist eben genau das was jetzt angerichtet ist.

00:17:01: Wir haben die Herdplatte des Mittelmeeres von der Stufe drei auf Stufe fünf hochgestellt und dass es wie bei einem heimischen Herd dann kocht das Wasser schneller und wenn man nicht aufpasst dann kochts auch über.

00:17:10: Interessant ich habe einen Begriff mir gerade aufgeschrieben den ich unbedingt noch klären wollte.

00:17:14: Medi-Cane ist wie Hurricane nur mit Medi?

00:17:17: Ne was ist das?

00:17:18: Das hab' ich grad nicht verstanden.

00:17:19: dieses Phänomen vielleicht können Sie das nochmal kurz erklären?

00:17:22: Ja, sehr gerne.

00:17:23: Medikane sind subtropische Wirbelstürme, die über den Mittelmeerraum entstehen.

00:17:28: Sie sind vergleichbar mit dem Hurricane und meistens nicht ganz so groß.

00:17:32: Und meistens nicht so langlebig, weil das Mittelmeer eben deutlich kleiner ist und diese Medikäne immer wieder durch irgendwelche Inseln gestört werden.

00:17:39: Die dann die Strömungsverhältnisse verändern, sodass es eben keine gleichmäßige Kreisbewegung gibt beim Wind, sondern immer wieder kleine Dellen da reinkommen.

00:17:48: Aber wir haben eben solche Sturmsysteme auf dem Mittelmeers schon erlebt.

00:17:50: Wir haben auch dann das Auge wie bei einem Hurricane wo in der Mitte dann kaum Wind ist und drum herum pfeift er Winter mit hundertfünfzig Kilometern pro Stunde und im Böen weit über zweihundert möglich.

00:18:01: vor allem bringen diese Systeme eben unfassbar viel Regen mit sich.

00:18:05: Wir haben das in Algerien gesehen, fand ich allzu langer Zeit im Griechenland, in Spanien solche Wetterlagen und die Wahrscheinlichkeit für diese Wetterlage nimmt bei dieser Ausgangsvoraussetzung, wie wir jetzt gerade haben deutlich zu.

00:18:18: Sie haben ja gesagt gerade so... Sinngemäß, sie nehmen es hamburgisch.

00:18:24: Wie der Hamburger Kaufmann kommt wie's kommt muss man mit umgehen.

00:18:28: Wie ist das denn für wenn Sie jetzt so durch Ihre... Ist das eigentlich die Heimatstadt Hamburg?

00:18:32: Oder wenn Sie so durch ihre Heimat statt gehen geboren und aufgewachsen in Hamburg?

00:18:38: Wenn Sie da so durchgehen merken Sie schon dass sich die Stadt ans Klima anpasst.

00:18:43: Nehmen Sie das schon wahr?

00:18:44: ist das zu wenig?

00:18:45: kann das noch mehr sein?

00:18:46: wo?

00:18:46: wie spüren Sie das so in Ihrer Stadt?

00:18:49: Hamburg kann noch viel mehr machen.

00:18:51: Ich glaube, das Thema Fassadenbegrünung wird eines sein, dass ein viel größeres Thema sein wird – nicht so viel Luftqualität aber auch für die Kühlung der Städte, wer mal in einem Haus gewesen ist bei einer extremen Hitzelage, bei der die Fassade mit wildem Wein zum Beispiel oder so zugewachsen ist stellt fest, dass es an den Tagen im Gebäude ausgesprochen kühl ist, obwohl es gar keine Klimaanlage gibt.

00:19:15: Wir haben Gebäude in der Stadt, wie das Chile-Haus zum Beispiel.

00:19:19: Das auch keine Klimaanlage hat und trotzdem bei diesem extrem hitzelagen relativ kühl ist weil die Fenster relativ klein sind im Verhältnis zu der großen Fassadenfläche.

00:19:28: also es gibt schon Möglichkeiten damit umzugehen.

00:19:31: wir können nicht alle Fenster jetzt halbzumauern aber wir können natürlich schon Verschattung an die Fenste anbringen damit die volle Sonne eben nicht auf die Fensterscheiben scheint und die Wohnungen aufheizt im Tagesverlauf.

00:19:41: wir können Fassadebegrünung machen in der Stadt und dabei stellt sich eben ein ganz wichtiger Punkt als möglicherweise auch entscheidend heraus.

00:19:51: Wir brauchen Bäume, die diesen veränderten Witterungsbedingungen standhalten.

00:19:55: Im Moment ist es so dass wir häufig noch Bäume pflanzen, die wir am Ende in den nächsten zwanzig Jahren beim Sterben zuschauen, wir brauchen Klimabäume und die kommen dann vielleicht aus anderen Regionen.

00:20:05: das ist dann vielleicht der kanadische Ahon, der ja noch die kalten Winterverträgen, die sie in Hamburg ab und zu auch nochmal geben wird aber eben auch diese trockenen heißen Sommer.

00:20:14: Und ich glaube, diese Umstellung ist ganz wichtig.

00:20:17: Damit verändert sich auch die Wahrnehmung der Pflanzen, die wir haben.

00:20:21: Wir denken ja immer, wir wollen heimische Pflanzen haben und bisher gibt es immer so dies Verständnis.

00:20:26: Heimisch ist das was bei uns in der Region ja immer schon gewachsen ist.

00:20:30: aber das stimmt eigentlich gar nicht.

00:20:32: Heimes bedeutet nämlich für Pflanzen eigentlich heimisch in der jeweiligen Klimazone.

00:20:36: Und wenn die Klimazone sich verschiebt und plötzlich die gleiche Klimazonne, wie wir sie in Hamburg haben, plötzlich in Schweden ist.

00:20:43: Dann ist diese Pflanze in Schwedernheimisch.

00:20:46: Wenn bei uns ein Klima herrscht das wir eigentlich aus dem Norden Spaniens kennen dann sind bei uns plötzlich Pflanzen heimisch, die aus Spanien kommen.

00:20:52: Das heißt also wir müssen mit der Klimazohne der Zukunft Hamburg denken und planen.

00:20:57: Das bedeutet auch Pflanzen nach Hamburg holen und jetzt schon Pflanzen, die in Klimazonen Heimisch sind, auf uns zukommen.

00:21:03: Ja, das Plan ist ein gutes Stichwort für die Zielgerade auf der wir uns jetzt langsam für diesen Podcast befinden.

00:21:08: Ich habe noch zwei Fragen.

00:21:10: Die eine geht in den Extrem-Wetter-Kongress.

00:21:13: Der wird – wenn ich mir das irgendwo habe, hab' ich mir dass notiert – am twentyzehn, sechsten, zwanzigsten September in Hamburg sein?

00:21:18: Ich glaube sie sind auch schon in Vorbereitung stark eingebunden.

00:21:22: aber wie kann ich mir den vorstellen und kann ich daran als errichtet sich ja auch an die Öffentlichkeit teilnehmen, partizipieren davon irgendwie was mitnehmen?

00:21:32: Ja, auf jeden Fall.

00:21:33: Es gibt eine Ausstellung die für alle zugänglich ist da ist der Deutsche Wetterdienst Da ist das Alfred Wegener Institut des Bundesamt Physische Fahrt und Hydrographie ja so viele viele Aussteller auch Stände an denen man mitmachen kann.

00:21:44: es gibt sogar Eine Hagelkanone die da aufgestellt wird und mit der wird mal Auf Scheiben geschossen dann kam auf Dachziegel.

00:21:50: Dann kann man gucken wie viel hält ein Dach Ziegel aus wenn da so Hagelkörner drauf kommen?

00:21:55: also Ein großer Austausch ist da möglich.

00:21:58: Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen stellen Die Ergebnisse vor dem extrem der Kongress vom XXIII.

00:22:03: bis zum XXV.

00:22:04: September gefolgt, von der Deutschen Klimamenagement-Tagung nochmal eben eineinhalb Tage bei der es dann um die Lösungen geht und man kann dort in Workshops dabei sein wenn man Fragen beantwortet haben möchte.

00:22:17: wie geht man mit dem Klimawandel selber um?

00:22:20: Also auch mit den Sorgen, die man vielleicht selber mit diesem Thema hat.

00:22:23: also da sind dann Menschen dabei, die vom Psychologieahnung haben und nicht nur wissenschaftliche Erkenntnisse sondern auch ein bisschen Arbeit an der Seele, weil wir doch schon manchmal ein bisschen belastet sind alle miteinander durch die ganzen vielen Zukunftsfragen.

00:22:39: Und man geht auf jeden Fall, und das kann ich als Botschaft mitgeben aus dem Extremwetterkongressen auch der deutschen Klima-Management-Tagung raus.

00:22:44: Mit dem Gefühl Ich bin nicht alleine!

00:22:47: Das tut schon mal gut.

00:22:48: wir sind eine große Gemeinschaft die sich mit diesen Themenfeldern beschäftigt und es macht auch Mut in Zukunft zu gucken denn da draußen werden ganz viele Menschen sein die zwei tausendfünfzig genauso fröhlich feiern wollen.

00:23:01: ja wir wollen uns lieben wir wollen das schöne Wetter auch mal genießen dürfen und nicht nur immer beschlechten Gewissen durch die Gegend laufen.

00:23:06: also ein bisschen und Zuversicht.

00:23:09: Das tut uns allen ganz gut, das gibt es auf jeden Fall auf der Tagung!

00:23:12: Jetzt haben Sie meine letzte Frage schon so ein bisschen vorweggenommen.

00:23:14: ich wollte nämlich genau danach fragen was stimmt sie oder ja was stimmt sich eigentlich so optimistisch für die Zukunft?

00:23:20: Und ich finde Sie haben nochmal einen ganz guten Aspekt jetzt auch mit genannt, nämlich denen dass Aus meiner Warnung ja, Meteorologen und Klima-Experten immer gerne über die Extreme sprechen.

00:23:30: Die Extreme aber auch... Also wenn Sie jetzt so einen Medikain beschreiben, der dann irgendwie ein Riesenwürbesturm auf dem Wasser ist das für mich wirklich so wie wenn ich im Kino sitze und in den Sessel gepresst werde von einer rohen Gewalt, die mich irgendwie versucht zu verfolgen kann es ja sehr psychologisch werden.

00:23:48: deswegen Wunderbar.

00:23:49: auch nochmal auf den Hinweis darauf, dass das eben durchaus auch manchmal ganz heilsam sein kann sich dann mit diesen Dingen zu beschäftigen und ihnen nicht so ausgeliefert zu sein weil man sie eben greifbar macht oder eben auch Menschen findet die gleichen Interessen haben.

00:24:03: Also ja das wäre auch meine letzte Weise mit etwas Positiven geschließen.

00:24:08: Das haben Sie jetzt gemacht Herr Böttcher.

00:24:10: Ich bedanke mich recht herzlich für das Gespräch.

00:24:12: Wenn Sie noch was sagen wollen Was unbedingt gesagt werden soll Dann hätten Sie jetzt noch einmal das Wort.

00:24:16: Ansonsten vielen Dank Und schön, dass Sie dabei waren.

00:24:20: Ja sehr gerne und wie gesagt Mut-und Zuversicht können wir gebrauchen.

00:24:24: Ich habe schon so viel schlechtes Wetter vorher gesagt am Ende wird es ja immer wieder gut.

00:24:27: Vielen Dank für die Einladung.

00:24:29: Sehr schön.

00:24:30: Wir schließen diesen Podcast für heute, Anregungen und Anmerkungen wie immer gerne an.

00:24:34: Redaktion at Hamburgwasser.de.

00:24:36: Und nächste Folge sehen wir uns dann zu einem Erinnerungsthema.

00:24:41: Da werden wir mit einer Kollegin hier von Kalt Rofisch sprechen zum Thema Zwangsarbeit im Nationalzylismus also was völlig anderes aber ein bisschen Unternehmensgeschichte.

00:24:51: Ich hoffe dass wieder viele Höhrende dabei sind.

00:25:02: Dein Podcast von Hamburg Wasser.

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